„Web de Cologne Insight“ Interviewreihe zum Digital-Standort Köln – im Gespräch mit Björn Schmidt (Mediengruppe M. DuMont Schauberg)

 

Web de Cologne e.V. zeigt „Stimme“ für Köln – gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Partnern. Sie verraten uns ihre Meinung zu standortspezifischen Fragestellungen, damit der Digital-Standort Köln sichtbarer und greifbarer wird. Wir freuen uns, dass Björn Schmidt, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der Mediengruppe M. DuMont Schauberg GmbH & Co. KG uns auch dabei unterstützt.

Quelle: www.dumont.de

Quelle: www.dumont.de

Seit 1985 arbeitet Björn Schmidt beim traditionsreichen Kölner Medienhaus in unterschiedlichen Funktionen, zunächst als freier Mitarbeiter, Redakteur und Ressortleiter beim „Kölner Stadt-Anzeiger“, von 2006 an als Chef vom Dienst Mitglied der Chefredaktion. 2011 wechselte er als Geschäftsführer zur DuMont Net, der Digitaltochter der Mediengruppe, die die digitalen Aktivitäten der sieben Zeitungstitel koordiniert und für Produktentwicklung, Online-Redaktion sowie nationale Vermarktung zuständig ist. Von 2011 bis 2013 war Björn Schmidt zusätzlich Geschäftsführer der DuMont Digitale Redaktion in Frankfurt. Im Mai 2014 wechselte er als Leiter in die Unternehmenskommunikation – www.dumont.de. Er vertritt die Mediengruppe bei Web de Cologne e.V. und ist seit Gründung des Vereins in 2012 Vorstandsmitglied.

  • Was waren für Sie entscheidende Gründe, Köln als Standort für Ihr Unternehmen zu wählen?

Köln und M. DuMont Schauberg sind seit Jahrhunderten untrennbar verbunden, idealerweise hat sich unsere Stadt während dieser Zeit zur Medienmetropole entwickelt, wir entwickeln uns mit – vom ersten Druck bis zu innovativen Digitalangeboten. Köln hat diesen ganz besonderen Charme, herrlich augenzwinkernd selbstverliebt – diese „kölsche DNA“ wollen wir jeden Tag kritisch beleuchten. Wir wollen nicht nur die besten und für unsere Kunden wertvollsten Medienlösungen entwickeln, wir engagieren uns auch in der Region, ob mit unseren sozialen Projekt von „Wir helfen“ oder wie seit einigen Jahren als Mit-Initiator und Unterstützer von Web de Cologne.

  • „Köln ist ein attraktiver Digital-Standort in Deutschland.“ – Wie ist Ihre Meinung dazu?

Ja, Köln ist ein toller Standort, der noch viel mehr könnte. Es gibt hier Initiativen und Startups, die aber noch ein wenig unterhalb des Radars laufen. Mit der stark wachsenden Dmexco, der Gamescom und jetzt der INTERACTIVE COLOGNE haben wir Magneten mit großer Strahlkraft. Köln hat naturgemäß ein Problem – anders als Berlin (Hauptstadtfaktor) und Hamburg befinden wir uns in NRW in einer Gemengelage. Das Land konzentriert sich auf die unterschiedlichen Metropolen – wie auch Düsseldorf – und kann sich mit seiner Unterstützung nicht allein auf Köln fokussieren.

  • Warum halten Sie es für wichtig, Initiativen wie Web de Cologne mit Ihrem Unternehmen zu unterstützen?

Web de Cologne ist das Sprachrohr für die Digitale Wirtschaft. Es muss uns gelingen, ein Standort mit großer Strahlkraft zu werden. Attraktive Arbeitgeber, modernste Ausbildungsmöglichkeiten und innovative Messe- und Kongressangebote. Köln muss magnetisch werden für die kreativsten und klügsten Köpfe. Dabei müssen Unternehmen und Politik unterstützen. Web de Cologne ist dabei treibende Kraft.

  • Gibt es eine Person aus dem Rheinland, die Sie in beruflicher Weise inspiriert und auf diesem Wege auf ein gemütliches Kölsch einladen möchten?

Meine Reisen in das Silicon Valley haben mich und meine Denke verändert – die völlig andere Art, Produkte zu entwickeln, unternehmerisch zu führen, diese Begeisterung. Das erkenne ich bei Jörg Binnenbrücker wieder, der als Geschäftsführer von Capnamic Ventures (redaktionelle Anmerkung: ebenfalls Beiratsmitglied im Web de Cologne e.V.) genauso tickt. Oder als Herzblutfan „austickt“ beim FC – dort trinke ich auch immer gern ein Bier mit ihm.

Wir sagen DANKE BJÖRN für Ihre „Stimme“.

 

Möchten Sie als Mitglied auch in unserer Testimonial-Reihe mitwirken und dem Digital-Standort eine weitere Stimme geben? Dann melden Sie sich bei cdb@webdecologne.de. Wir freuen uns über Ihr Engagement.

Zum Thema:

Lesen Sie auch unser Interview mit

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone